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Mit Leidenschaft Begegnungen leben

Am Samstag, 19. Juni 2021 fanden sich bei strahlendem Wetter 24 Oldtimerfahrer mit zahlreichen Begleitpersonen bei einem Treffen auf dem Parkplatz der FEG Gais zusammen. Organisiert wurde der Anlass von Mitgliedern der FEG Gais, die ihre Freude an Oldtimern (Autos älter als 30 Jahre) teilen.

Eine bunte Mischung - vom kleinen niedlichen Fiat 500 bis zum feudalen Bentley – glänzten in der Sonne. Wie viel Herzblut und Leidenschaft in den Fahrzeugen stecken, konnte man in persönlichen Gesprächen mit den stolzen Besitzern erfahren. So erzählte ein Teilnehmer: «Ich habe meinen hellblauen Volvo 1800 P vor über 30 Jahren als Rostlaube erstanden. Nun, nach unzähligen Arbeitsstunden, erstrahlt der Wagen wieder wie im Neuzustand.»

Es wurde gefachsimpelt, alte Geschichten zu den Fahrzeugen erzählt, gemeinsam unter die Hauben geschaut und Probe gesessen.

Eine gemeinsame Ausfahrt führte mit Kaffeehalt ins Rheintal. Der sonst hektische Wochenendverkehr am Stoss – Passübergang zurück ins Appenzellerland – wurde dank des Korsos wacker entschleunigt.

Den Schöpfer widerspiegeln                                                                            

In einem kurzen Input schlug Joachim Heina, Pastor der FEG Gais, selber ein passionierter Oldtimer-Fahrer, die Brücke zum Glauben: "Unsere Freude an alten schönen Autos widerspiegelt etwas von der Liebe und Leidenschaft des Schöpfers für seine Menschen. Jeder ist einzigartig in seiner Originalität, Geschichte und Würde. Bei Ihm als Experten sind wir in ‘guten Händen’».

Stimmen von Teilnehmenden

Lucas, Fahrer eines zur Verfügung gestellten Porsche Turbo Jg. 85, fand: «Ich konnte Kollegen, die mit dem Glauben nichts am Hut haben, einladen. Und sie sind auch gekommen!» Stephan, Fahrer eines VW Scirocco GLI Jg. 77 meinte: «Ich fand es sensationell und habe offene Leute erlebt. Alle haben sich herzlich bedankt und waren teils interessiert für andere FEG-Anlässe. Es ist eine grosse Chance, aussenstehende Leute zu erreichen.» Myriam, Fahrerin eines Alfa Duetto Jg. 70, fand: «Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Jede Person hat eine Geschichte mit seinem Fahrzeug. Darüber auszutauschen, war sehr inspirierend und verbindend.» Joachim mit seinem VW Bulli T3 Jg. 90 stellte fest: «Auf diese Art können Verbindungen zu Männern hergestellt werden, die das gleiche Hobby haben. Es entstanden wertvolle Kontakte und Gespräche, nicht nur über Autos, sondern auch über den Glauben. Die Rückmeldungen von eher Kirchendistanzierten zeigen, dass sich eine Fortsetzung solcher Anlässe geradezu aufdrängt. Wie wäre das, wenn wir Christen unsere Hobbies noch mehr mit Aussenstehenden teilen würden?!»

 

Autoren

Christoph Keller, FEG Gais, u.a. Mitglied der Baukommission und des Technik-Teams;
keller.appenzell(at)bluewin.ch

Werner Schweizer, FEG Gais, GL-Mitglied, Medien-Verantwortlicher;
werner-schweizer(at)gmx.ch