Unsere Geschichte

Ende des 19. Jahrhunderts treffen sich regelmässig drei Frauen zu Gebet. Sie suchen Vertiefung im Glauben und eine ernstere Jesus-Nachfolge. Von der Kirche praktisch ungeachtet, mehrt sich diese Schar, so dass man bald bei der Evengelischen Gesellschaft der Kantone St. Gallen und Appenzell um Hilfe anfragt. Von da an wird Gais zum offiziellen Predigtplatz für die Evangelische Gesellschaft.

Neben Gais werden auch in Bühler und Altstätten (Blaukreuzsaal) Versammlungen abgehalten. 1949 findet im Blaukreuzsaal in Altstätten eine Evangelisation mit dem damaligen Prediger Emil Kunz statt. Nebst den regelmässigen Versammlungen der Evangelischen Gesellschaft in Altstätten treffen sich Hauskreise in verschiedenen Dörfern. Doch allmählich drohen die Versammlung im Blaukreuzsaal in Altstätten „auszusterben“, weil die jüngere Generation immer mehr die FEG Heerbrugg besucht. Nicht zuletzt dadurch schwenkt die Evangelische Gesellschaft immer mehr zu freikirchlichen Strukturen über und die Gläubigen im Oberrheintal beschäftigen sich immer mehr mit dem Thema Gemeindebau. So ist es nicht verwunderlich, dass Anfangs 1984 bereits erste Gespräche in Bezug auf eine Ortsgemeinde geführt werden.

Noch bevor man aber die Gemeinde gründet, wird im April 1984 eine Jungschararbeit in Hinterforst  gestartet, die dem BESJ angeschlossen wird. Am 1. Oktober 1984 versammeln sich die Gläubigen dann zum ersten Mal in Altstätten. Dies zur Miete, in einem neu erstellten Einfamilienhaus im Moosacker. Der erste Gottesdienst findet am 7. Oktober statt. Die Stühle werden noch von der FEG Heerbrugg ausgeliehen. Am 4. November findet die offizielle Einweihung der Stadtmission Altstätten statt. Regelmässig besuchen 30-40 Personen die Gottesdienste. Eine Sonntagsschule wird eingerichtet. Die Jugendgruppe der FEG Heerbrugg teilt sich, zu Gunsten der Arbeit in Altstätten.

Durch Entscheid der Stadt Altstätten, war man gezwungen das Lokal im Moosacker bis Ende Februar 1986 wieder zu räumen. Zwischenzeitlich wurden die Gottesdienste in Gasthäusern abgehalten. Jedoch konnten schon per Ende März neue Räume an der Rorschacherstrasse 41 (Mittlerer Gebäudeteil der alten Stickerei) bezogen werden. Aufgrund eines Besitzerwechsels müssen diese erst 14 Jahre später wieder verlassen werden. Man kann die ehemaligen Räume von Disco-Möbel im selben Gebäude (Nordflügel der alten Stickerei) während 2 Jahren als Provisorium nutzen und anschliessend sogar erwerben. Während eines Jahres werden die neuen Räume umgebaut und können im Mai 2003 eingeweiht werden.

Über die Jahre kommen und gehen verschiedene Pastoren und die Gemeinde darf stetig weiter wachsen. Was aber stets erhalten blieb war der Wunsch, ein Ort zu sein, wo Gott verherrlicht wird und Menschen Jesus Christus als Erlöser kennen lernen dürfen.

Geschichte der FEG Altstätten